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How we work – Kira Senkpiel, Sawako Nunotani

We as dancers are looking to use this digital rehearsal time to explore and develop ideas about folds.

We collaborated for the first time in 2014, and this is our first collaboration since then. Much time has passed, and we have both developed as individuals and performers. In many ways are getting to know each other again, yet we sense that our paths of collaboration are still agile.

In our collaboration we find that we are revealing ideas, as our thoughts and creativity unfold together. Likewise, we see that with the process of weaving thoughts and tuning into the project, we are equally narrowing and finding clear closing points. In this way the image of “folding and unfolding” follows us in our way of defining our collaboration, and we are yet to see the greater dimensions of this work.

Practically speaking we have daily online meetings, where we exchange tasks for the day, give each other feedback and are continuously open for discourse. With our project given framework we have concentrated a vision for each section, some are individual other are thought as duets. Depending on the shape of the idea, we develop some of the duets already now in our digital period, whereas others need to be created when we meet in Stuttgart.

We find that digitalization is enabling us to work freer and more conveniently than perhaps it would have been with “traditional” rehearsals. It enables us to work intimately in our space, with our ideas and our bodies as instruments – however it also has its great limitations for this physical artform. Any physical connection and kinetic energy goes lost and cannot (yet) be transmitted. We therefore now primarily focus on uncovering the image we are searching for and look also to a theoretical approach in this process. We will later when we meet in person fill the layers to make the expression complete.

Wir als Tänzer wollen diese digitale Probenzeit nutzen, um Ideen über Falten zu erforschen und zu entwickeln.

Wir haben 2014 zum ersten Mal zusammengearbeitet, und dies ist unsere erste Zusammenarbeit seither. Es ist viel Zeit vergangen, und wir haben uns beide als Individuellen und Performerinnen weiterentwickelt. In vielerlei Hinsicht sind wir dabei, uns wieder kennenzulernen, und doch spüren wir, dass unsere Wege der Zusammenarbeit noch sehr bekannt für uns sind.

In unserer Zusammenarbeit stellen wir fest, dass wir Ideen freilegen, während sich unsere Gedanken und Kreativität gemeinsam entfalten. Ebenso sehen wir, dass wir mit dem Prozess des Einflechtens von Gedanken und der Einstimmung auf das Projekt, uns gleichermaßen verengen und klare Schlusspunkte finden. Auf diese Weise folgt uns das Bild des „Faltens und Entfaltens“ in der Art und Weise, wie wir unsere Zusammenarbeit definieren, und wir sind noch dabei, die größeren Dimensionen dieser Arbeit zu erkennen.

Praktisch gesehen haben wir tägliche Online-Meetings, in denen wir Aufgaben für den Tag austauschen, uns gegenseitig Feedback geben und ständig im Diskurs stehen. Mit der vorgegebenen Eckpunkten haben wir eine Vision für jeden Abschnitt konzentriert, einige sind individuell, andere sind als Duett gedacht. Je nach Ausprägung der Idee entwickeln wir einige der Duette bereits jetzt in die digitalen Probezeit, während andere erst entstehen müssen, wenn wir uns in Stuttgart treffen.

Wir stellen fest, dass die Digitalisierung es uns ermöglicht, freier und bequemer zu arbeiten, als es vielleicht mit „traditionellen“ Proben der Fall gewesen wäre. Sie ermöglicht es uns, intim in unserem Raum zu arbeiten, mit unseren Ideen und unseren Körpern als Instrumenten – es hat aber auch seine großen Grenzen für diese physische Kunstform. Jegliche körperliche Verbindung und kinetische Energie geht verloren und kann (noch) nicht übertragen werden. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt vor allem auf die Freilegung des gesuchten Bildes und suchen dabei auch einen theoretischen Ansatz. Wir werden später, wenn wir uns persönlich treffen, die Schichten füllen, um den Ausdruck zu vervollständigen.